Wohnhaus Hoppenbank 4 in Bremen


 

Laut Bauakte  hat J.W.Rolappe im Jahre 1862 das Haus Hoppenbank 4  -ganz rechts im Bild, nur zur Hälfte abgebildet- gekauft u. bezogen. Im Juni 1862 stellte der   Hauseigentümer J.H.J. Lange (noch)  den Antrag für den Bau einer Schmiede, am Haus im Hofgarten angelehnt.

Die Genehmigung wird erteilt. Am 18.April 1864 beantragt Johann Wilhelm Rolappe, eine Einfriedigung erstellen zu dürfen.

Auf diesem Schriftstück, grünfarbig, hauchdünnes Papier, finden wir erstmals seine Unterschrift.

Woher kommt der Name Hoppenbank? Hoppen heißt ist die Plattdeutsche Aussprache für Hopfen, 'bank' kommt von Bank, eine Bodenerhöhung (Sandbank!) Es wurde in Bremen um 1850 auf einer Sandbank Hopfen angebaut.

 

 

Beruf: Schmied

Ursprünglich haben die Schmiede ihre Produkte selbst bear­beitet. Trotz zunehmender Spezialisierung blieben die meisten eisenverarbeitenden Ge­werbe (Bogener und Büchsenmacher, Drahtschmied und Drahtzieher, Drechsler, Feilenhauer,  Gürtier und Gelbgießer,  Klempner,  Nadler und Heftelmacher,  Schleifer und Schwerifeger, Schlosser) bis zum 13. Jhdt. mit den Schmieden in einer Gilde verbunden.

Auf dem Lande war diese Spezialisierung nicht so deutlich, denn dort blieben die Schmiede weiterhin Universalhand­werker, die sich wie die  Hirten auch als Heilkundige und Tierärzte (Bader und Barbiere) betätigten.

 

Der Hufschmied  (auch Pftrdeschmied)

Das Arbeitsgebiet des Hufschmieds umfaßte neben dem eigentlichen Hufbeschlag von Pferden und dem Wagenbau auch die Herstellung von Zimmeräxten, Beilen, Sensen, Sicheln und von grobem Eisenzeug. Es überschnitt sich teilweise mit dem des Waffenschmieds, wobei Huf- und Waffenschmiede als die ältesten Vertreter dieses Handwerks anzusehen sind..

 

 

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